Mobil-im-Kopf Tage können Impulse geben für die gelebte Mobilität

Mobil-im-Kopf Tage geben Impulse für gelebte Mobilität
Mobil-im-Kopf Tage geben Impulse für gelebte Mobilität

Familie, Firma, Kommune – Einfach mal anders als sonst: Volle Autos, Fahrgemeinschaften, oder auch ganz ohne Auto mit Bus und Bahn, Fahrrad (mit / ohne E-Antrieb) oder ganz ohne Fahrzeug. Alles freiwilig um Impulse zu initieren, zu überlegen und auszuprobieren, was wir denn anders machen können…
Wenn von vielen Organisationen und an vielen Stellen zu solchen Mobilitätstagen aufgerufen wird und zudem über die Presse und alle möglichen Kanäle auch noch diverse Informationen (allgemeine und regional spezifische) vermittelt werden bietet sich die Chance, dass, passend zu Mobilität als Thema, viele zu gedanklicher Bewegung aktiviert werden.

Der hier formulierte Gedanke setzt unter anderem auf Beoabchtungen auf, dass wir oft wenig über gemeinsame Systemziele diskutieren, sondern anhand von Einzelinteressen. Ich denke, wir müssen mehr von “aber” zu “und” im Denken und Diskutieren kommen. Eine konkrete Idee dafür ist das Konzept eines Konsens-Reifegrades um Situationen und Varianten zu beschreiben.

Ab und zu von zuhause Arbeiten, anstatt am Tag 50 km alleine im Auto pendeln, Mitfahrgelegenheiten anbieten und nutzen, nicht immer, aber immer öfter. Für den einen km bis zur Arbeit doch das E-Fahrrad anstatt sich ins Auto zu setzen – zumindest an den vielen regenfreien Tagen…

Städte, Kommunen und Regionen, die berichten und diskutieren über deren Konzepte zur Stadtplanung und Verkehrsplanung, auch im direkten Vergleich, oder mit einer Benchmark Kommune, damit es greifbar wird, wohin die Reise gehen soll. So zu veranschaulichen welche Entwicklungen es über die Jahrzehnte gibt und daran die Strategien und Projekten für die Zukunft verdeutlichen, sowohl für die Strasse mit PKW, LKW, Busse und öffentlichem Nahverkehr mit integrierten Mobilitätskonzepten auf Schiene und Straße, inklusive Fahrrad, Roller und zu Fuß.

Mir fehlt für meine Region Berlin eine solche Situations- und Strategiebeschreibung, anhand derer ich sehen würde, ob die Situation und die Strategie Interessen mit einer stimmigen Prioritäten im Sinne des Systems Stadt berücksichtigt. Auf städtischer Ebene halte ich eine Standard-Systembeschreibung für möglich, die gewisse Kennzahlen mit auflistet und die sich dazu eignet, sachlich zu diskutieren wohin die Reise sinnvoller Weise geht und wie das verfolgt werden kann.

Wir suchen als Gesellschaft nach Lösungen, um unterschiedlichste Ebenen von Aktivitäten und Interessen im akzeptierten Konsens zusammenzubringen. Ein gemeinsames Verständnis der Abhängigkeiten und Zielprioritäten ist für den Konsens notwendig.
Dieses gemeinsame Verständnis der Rahmenbedingungen und die Einordnung der Einzelinteressen sehe ich beim Thema Mobilität derzeit zu wenig.
Mobil-im-Kopf Tage können dazu Impulse bzw. Bewegung in Gang setzen.

Mobil-im-Kopf Tage geben Impulse für gelebte Mobilität
Mobil-im-Kopf Tage geben Impulse für gelebte Mobilität

Ich denke inzwischen, dass es sinnvoll ist, diese Mobil-im-Kopf Tage bewußt versetzt, also frei terminiert zur organisieren, auch auf Ebene von Städten bzw. Regionen und lokalen (große) Unternehmen. Zum einen wird der öffentliche Nahverkehr nicht so extrem punktuell über dem aktuellen Standard zusätzlich genutzt, zum anderen können in der Presse die Aufbereitungen aus einzelnen Städten und Regionen und von konkreten Firmen laufend kommuniziert und diskutiert werden.
Es geht darum das eigene und das gesellschaftliche Denken anzuregen, zu trainieren und wie das Sprichwort schon sagt: “Übung macht den Meister”. Es gilt links und rechts zu schauen, wie es andere machen, denn jeder taugt als Beispiel, mal in die eine, mal in die andere Richtung…

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